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Hallo Sri Lanka – Surfen und Yoga in Weligama

Hallo Sri Lanka – Surfen und Yoga in Weligama

Unfassbar wie schnell die Zeit doch vergeht. Seit nun fast 14 Tagen haben wir Berlin verlassen und sind auf Sri Lanka. Es wird also langsam Zeit für unseren ersten Blogbeitrag auf unserer kleinen Weltreise 2.0.

Der Flug von Kiew nach Colombo war, bis auf die 2,5 Stunden Verspätung eigentlich recht entspannt. Gegen 1:30 Uhr morgens kamen wir am Flughafen in der Nähe von Negombo an. Wir waren froh, dass wir den wirklich günstigen Abholservice (ca. 8€) unserer Unterkunft vorab organisiert hatten, denn so richtig hatten wir keine Lust uns in die ersten Preisverhandlungen mit den bereits wartenden Taxifahrern zu stürzen. Die ersten zwei Tage wollten wir erst einmal ankommen und in der Nähe von Negombo bleiben, um ein wenig zu entspannen und unsere nächsten Ziele zu planen. Für uns stand bereits in Deutschland fest, dass wir die ersten 1-2 Wochen irgendwo am Strand verbringen wollen, wo wir Surfen und Yoga üben können. Also ging es nach zwei entspannten Tagen in Negombo, am nächsten Morgen, erst einmal mit dem TukTuk nach Colombo Fort, von wo aus wir direkt mit dem Zug weiter Richtung Süden wollten. Die fast 30 km lange TukTuk Fahrt dauerte ca. 1,5 Stunden und war sowohl aufregend als auch anstrengend. Der Verkehr in und rund um Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, ist nämlich alles andere als ruhig. Hier scheint einfach immer Rush-Hour zu sein und auch wenn die Straßen nur zweispurig sind, fahren eigentlich immer mindestens 3-4 motorisierte Fahrzeuge nebeneinander. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, denn obendrein ist auch noch Linksverkehr. Definitiv nichts für schwache Nerven, wenn Busse und LKWs nur wenige Zentimeter an einem vorbei rauschen. Am Bahnhof angekommen ging es aber auch schon direkt mit dem Zug weiter nach Kalutara. Ein kurzer Zwischenstopp den wir eingeplant hatten, um uns mit Freunden (Locke & Sandra) aus der Heimat zu treffen, ein paar Cocktails zu schlürfen und ein wenig die Westküste zu erkunden. Nach zwei Tagen ging es dann aber auch schon weiter mit dem Zug nach Weligama, wo wir uns die nächsten 6 Tage dem Surfen und Yoga widmen wollten.

Wir hatten uns eine kleine hübsche Unterkunft in Midigama ausgesucht. Die Dew Drop Villa liegt direkt am Strand und ist ungefähr 3km entfernt von Weligama. Außerdem ist sie auch etwas weiter entfernt von der Hauptstraße, was wir ziemlich entspannt fanden, denn in Nähe der Hauptstraße kann es aufgrund der Busse, TukTuks und LKWs schon morgens ziemlich laut werden. Da die Hauptsaison an der Südküste Sri Lankas von November bis März geht, waren zwar relativ viele Touristen, Backpacker und Surfer in der Stadt, aber das war überhaupt nicht schlimm, denn die Stadt hat einfach eine sehr angenehme Atmosphäre und lädt zum verweilen ein. Für uns ging es morgens zum Sonnenaufgang fast jeden Tag direkt zum Strand um dort am Sunrise-Yoga teilzunehmen. Witzigerweise waren wir immer nur zu zweit + Yogalehrerin, was wohl daran lag, dass niemand wirklich Lust hatte um 5:45 Uhr aufzustehen. Wir mussten uns zwar auch immer ziemlich quälen um aus dem Bett zu kommen, aber am Ende waren wir jeden Tag froh, dass wir es gemacht haben, denn es ist ein tolles Gefühl mit der aufgehenden Sonne am Strand in den Tag zu starten. Der Yoga-Unterricht war auch wirklich gut und hat uns Lust auf mehr gemacht. Wir werden am Ball bleiben und jede Möglichkeit nutzen, wieder an Yoga-Stunden teilzunehmen.

Neben dem Yoga gab es dann natürlich auch noch jede Menge Surfen! Weligama eignet sich nämlich perfekt zum surfen. Der Hauptstrand in Weligama ist von morgens bis abends mit Surfschulen und deren Schülern gesäumt. Gefühlt gibt es tausende Surfschulen, die alle ähnliche Preise haben. Nach ein paar Trockenübungen ging es für Anni auch wieder direkt in die Wellen und ein paar gute Fortschritte waren zu verzeichnen. Neben dem Hauptstrand gibt es aber noch weitere, sehr gute Surfbreaks die Küste entlang. Da wir uns am ersten Tag einen Roller geliehen hatten, waren wir ziemlich flexibel und konnten auch zu den anderen Spots fahren, sodass Celle auch ein wenig in den etwas größeren Wellen spielen gehen konnte. Und so ähnelten sich unsere Tage an der Südküste: Yoga, Surfen, Entspannen. Am letzten Tag hatten wir dann noch einen kleinen Ausflug nach Galle, um uns die von den Niederländern errichtete koloniale Altstadt und Festung anzuschauen. Hier treffen nämlich europäische Architekturelemente und asiatische Traditionen aufeinander, was ziemlich interessant ist. Unserer nächste Station ist das Hochland rund um Ella, bevor wir anschließend weiter an die Ostküste fahren. Ausführliches zum Hochland und den Osten gibt’s dann in den folgenden Beiträgen 🙂

celle

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