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Nationalpark und Surfen – Die Nebensaison in Arugam Bay

Nationalpark und Surfen – Die Nebensaison in Arugam Bay

Nach den etwas trubeligen Tagen in Weligama und Ella mit vielen Touristen und jeder Menge Action war es an der Zeit für Entspannung. Obwohl uns einige andere Reisende davon abgeraten hatten in der Nebensaison nach Arugam Bay zu fahren, haben wir uns nach kurzer Recherche doch dafür entschieden und es auch nicht bereut. Die wenigen Touristen, viel günstigere Preise für Zimmer und Essen als in der Saison und der nahezu leere Kumana-Nationalpark (auch „Yalla-East“ genannt) waren für uns die überzeugenden Argumente den Abstecher zu wagen.

Zunächst hatten wir nur zwei Nächte im Beach Wave Hotel gebucht, nur um sicherzugehen, dass das Wetter auch wirklich mitspielt. Nach zwei herrlichen Tagen direkt am Strand und ein paar guten Wellen für Celle war klar, dass wir hier noch zwei weitere Tage bleiben wollen, natürlich auch, um den Kumana-Nationalpark zu besuchen. Andere Reisende haben immer wieder von den großen Parks erzählt, dass unzählige Jeeps Tieren und v.a. gesichteten Leoparden hinterher jagen und sie in Bedrängnis bringen. Da wir noch nie zuvor eine Safari gemacht haben, wollten wir gern auf so ein Erlebnis verzichten und haben uns daher für den wesentlich unbekannteren Kumana-Nationalpark entschieden. Und da hier wie schon erwähnt in der Nebensaison keine Touristen sind, konnte ja nichts schief gehen 😀 Und so war es dann auch, in einem halb besetzten Jeep ging es die holprige Straße für 1h nach Süden Richtung Park. Wir waren das Erste von vier Fahrzeugen am Eingang und konnten ohne Wartezeit direkt in den Park. Schon auf dem Weg haben wir Krokodile, Elefanten und viele verschiede Vögel entdeckt. Die Landschaft und Vegetation in dieser Region ist wirklich etwas ganz besonderes und im Nationalpark war es dann sogar noch etwas schöner! Neben den, vor allem von Anni erhofften, Elefanten haben wir Krokodile, Mungos, Adler, jede Menge Wasserbüffel und Rehe sowie eine Vielzahl an bunten Vögeln, deren Namen man sich leider nicht alle merken kann, gesichtet 🙂 Die Leoparden haben sich leider an diesem Tag nicht gezeigt, aber alles in allem war es eine wunderbare Tour und nach insgesamt 7h Safari waren wir ganz schön ausgehungert und verstaubt zurück in der Unterkunft.

Ein Nachteil der Nebensaison ist wohl, das tagsüber Aufgrund von Bauarbeiten mal eben der Strom für 8 Stunden in der gesamten Arugam Bay abgestellt wird. An sich ist das erst mal kein Problem wenn man eh den Tag am Strand verbringt. Eigentlich hätten wir es durch unsere bisherigen Reiseerfahrungen besser wissen müssen – ohne Strom, keine Kühlung von Lebensmitteln und Finger weg von allem was tierisch ist. Die bisherigen Magenprobleme waren wohl schon zu sehr in Vergessenheit geraten, jedenfalls hat Celle sich Fisch gegönnt und zack – die erste fiese Lebensmittelvergiftung, die ihn leider noch ein paar Tage beschäftigt hat…

Nach vier sehr entspannten und abwechslungsreichen Tagen verschlägt es uns nun wieder ins Hochland um noch eine weitere tolle Wanderung auf unserer Liste zu machen – den Lipton Seat in Haputale – weiter gehts!

Anni

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